Weine aus biologischem Anbau

Presse


Pressestimmen zu den Weinproben und Menues.

SONNTAGSJOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG vom 9. Juli 2006:

Genuss im tiefen Südosten

Restaurant »Bostelmanns Saal« Geheimtipp für einen genussvollen Abend – Herausragende Weine

Moderne Kochkünste im kleinen Bostelmann-Restaurant    Carsten Bostelmann schenkt ein

Frelsdorf (ws). Im Glas hat der Gast Weine aus biologischem Anbau. Und vor den Augen eines der ökologischen Verkehrsmittel unserer Zeit: die Bahn. Zum Restaurant »Bostelmanns Saal« tief im Südosten des Landkreises lässt es sich bequem von Bremerhaven aus mit dem modernen EVB-Zug anreisen. Es wird eine Reise zu einem genussvollen Menü-Abend mit spannenden Weinen.

Die EVB-Bahn hält direkt vor der Tür   »Bostelmanns Saal« - dieses Multifunktionshaus in der Gemeinde Frelsdorf war noch Mitte der Achtziger die Bahnhofsgaststätte, ehe Gastronom Carsten Bostelmann vor jetzt nahezu zehn Jahren dem stillgelegten Gebäude neues Leben einhauchte. Auf der einen Seite trugen die Konzerte und Session-Abende den Namen »Bostelmanns Saal« in die Elbe-Weser-Region. Andererseits engagiert sich Inhaber Bostelmann zunehmend für seinen biologischen Weinhandel und seine Kochkünste. Dabei bekommt er für seine jeweils freitags und sonnabends stattfindenden Menü-Abende regelmäßig Unterstützung von befreundeten Profiköchen.

   Im kleinen Restaurantteil auf der der Bahnstrecke zugewandten Seite werden die Gäste (maximal 16 Personen an drei bis fünf Tischen) mit entspannenden Ausblicken in die weite Frelsdorfer Feldmark verwöhnt. Aber auch das kulinarische Verwöhnprogramm hatte es bei unserem Besuch in sich. Die Flusskrebssuppe mit Julie-Gemüse begleitete ein herausragender Chardonnay 2005 von Villa Sceriman (Region Euganeo bei Padua). Zum Loup de mer auf sehr würziger Ratatouille schenkte Carsten Bostelmann einen chilenischen Cabernet Sauvignon von Vila Männle ein. Mit dem Perlhuhn auf Maronenpüree harmonierte der Valpolicella 2004 vom berühmten Weingut Fasoli aus dem Veneto bestens. Nach diesen köstlichen vier Gängen wirkten die in Vin Santo pochierten Aprikosen auf Schokoladenschaum jedoch etwas zu schwer.

   Trotzdem: Die Genussreise ins ländliche Frelsdorf lohnt allemal, zumal Bostelmann für ein Drei-Gang-Menü nur 35 Euro, für fünf Gänge 50 Euro verlangt. Das Ganze jeweils inklusive Amuse Geule, Wasser, begleitenden Weinen zu den Gängen, Kaffee und Degistiv. Ebenfalls inklusive: Lockere Fachgespräche über die wunderbare Welt der Reben. Schließlich setzt Lehrer und Musiker Bostelmann schon seit 20 Jahren auf Tropfen aus biologischem Anbau. Bei vielen seiner Lieferanten aus Italien, Frankreich und Spanien hat der 53-Jährige bei Ernte und Weinverarbeitung mitgearbeitet. Eine Voranmeldung für die Menü-Abende am Freitag und Sonnabend ist jedoch notwendig.

   Leichte Vorspeisen zum Wein oder Kuchen zum Kaffee können Ausflügler am Sonnabend und Sonntag jeweils ab 14 Uhr genießen.
Fotos: Sonntagsjournal/Werner Schwarz
 
 
 
LAUFPASS 10 vom November 2006:
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